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Geschichte, Fakten, Zahlen

ASKÖ Gmunden Zahlen

Stand März 2016

Mitglieder: 890

Sektionen: 19

Chronik ASKÖ Gmunden

Vereinsgeschichte

1919
Kurz nach Ende des 1. Weltkrieges werden die ersten Arbeitersportvereine gegründet, so auch die ASKÖ (ATSV) Gmunden. Begonnen wurde ursprünglich mit der Sparte Turnen, aber sehr bald kamen andere Sektionen wie Leichtathletik, Faustball, Handball und Schifahren dazu. Sepp Schiller sen. stand dem Verein vor.

1925 Das erste Bezirksturnfest mit 1000 SportlerInnen fand statt und Gmundner SportlernInnen nahmen bei Bundessportfesten in Leipzig, Nürnberg, Aussig und Brüssel teil.

1926 Die 2. Arbeiterolympiade fand anlässlich der Stadioneröffnung in Wien statt. Gmundner Sportler, die zu dieser Zeit zum großen Teil arbeitslos waren, konnten nur durch die Unterstützung der wenigen die Arbeit hatten daran Teilnehmen. Die Anreise erfolgte mehr als beschwerlich mit dem Fahrrad oder mit einem Fußmarsch, aber das Motto lautete "..ich war dabei !".

1934 Durch die Austrofaschisten werden alle Arbeitersportvereine verboten, die imposante Aufwärtsentwicklung wird abrupt gestoppt, deren mühselig durch selbstlose Arbeit und Spenden erlangtes Vereinsvermögen beschlagnahmt und den Arbeitersportlern war jede weitere Aktivität bis 1945 verboten.

1945 Unmittelbar nach dem Krieg reaktivierten beherzte ehemalige Funktionäre den Verein und aufgrund des Todes von Sepp Schiller sen. übernahm der Sohn Sepp Schiller jun. die Obmannschaft.

1947 Es gelang von der Schifffahrtsgesellschaft Traunsee die ehemalige Werft in der Traunsteinstraße anzupachten und es konnten in eigenregie Sportstätten für Leichtathletik, Paddeln, Tischtennis, Stemmen und Schwimmen geschaffen werden. Es begann ein rasanter sportlicher Aufstieg und bei fast allen größeren Sportveranstaltungen fanden sich Arbeitersportler aus Gmunden auf dem Podest. Zusätzlich wurde auf Initiative von Obmann Sepp Schiller die sogenannte "Holzingerwiese" zum Stadtsportplatz ausgebaut. Auch hier waren es wieder die Arbeitersportler die durch ihren freiwilligen Arbeitseinsatz wesentlich zur Fertigstellung beitrugen.

1967 Die äußerst positive Entwicklung der ASKÖ Gmunden erfuhr durch den zu frühen Tod von Obmann Sepp Schiller und dem krankheits- bzw. altersbedingten Ausscheiden bewährter Funktionäre einen Generationswechsel. Vzbgm. und NR Rudi Thalhammer übernahm mit E. Siedlitzky als geschäftsführenden Obmann die Geschicke des Vereins. In der Folge sorgten weiters die geschäftsführenden Obmänner Max Eckmann, StR Norbert Grabensteiner und Karl Vielhaber für eine reibungslose Vereinsführung. In dieser Zeit waren sehr große Anstrengungen notwendig, da die Gefahr bestand durch auslaufende Pachtverträge und andere Einschränkungen den Vereinsmittelpunkt, das ASKÖ Heim, zu verlieren, aber auch schöne sportliche Erfolge durch die Fußballer des ATSV Gmunden und der Tischtennisspieler fielen in diese Zeit. Neue Sektionen wie Judo, Handball und Pensionistenturnen erweiterten das Sportangebot.

1984 Rudolf Thalhammer begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand und wird Ehrenobmann. Die Vereinsführung übernimmt Konsulent Ferdinand Schiefer, gemeinsam mit StR Kurt Mayr als Stellvertreter und Sportleiter Heinz Walter. Die Konstruktion mit einem geschäftsführenden Obmann wird aufgegeben. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen wurden auch strukturelle Änderungen im Vereinsgeschehen notwendig. Neben Spitzensport und Meisterschaftsbetrieb lag der Fokus nun auch auf Gesundheits-, Fit- und Hobbysportarten, verbunden mit gesellschaftlichen Aktivitäten. Es wurde ein längerfristiger Pachtvertrag für das ASKÖ Heim abgeschlossen und daher konnten auch umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten (Terrasse, neue Steganlage, Toiletten usw.) in Angriff genommen werden. Ermöglicht wurde dies wiederum durch den selbstlosen Arbeitseinsatz der Mitglieder und Freunde (über 2200 Arbeitsstunden wurden geleistet). Durch Unterstützung des Landes OÖ, der Stadtgemeinde Gmunden, durch Spenden und Eigenleistungen konnte dieses Projekt ausfinanziert werden.

1987 Die Schützensektion wird von "Traudi" Grabensteiner gegründet. Diese Sektion sollte sich in der Folge zu der zur Zeit erfolgreichsten Sektion entwickeln. Unzählige Landes-, Bundes- und Staatsmeistertitel konnten inzwischen errungen werden und mit Stefan Raser hat diese Sektion einen Junioreneuropameister und einen mehrfachen Weltmeister in ihren Reihen. Darüber hinaus wurde mit kräftiger Unterstützung durch Vzbgm. Norbert Grabensteiner, Land OÖ, Stadtgemeinde Gmunden und unzählige Arbeitsstunden als Eigenleistung eine eigene Sportstätte in der Schlachthausgasse errichtet. Der Aufwärtstrend hält weiter an und zur Jahrtausendwende überspringt die ASKÖ Gmunden die Schallmauer von 1000 Mitgliedern in über 20 Sektionen.

2002 Ferdinand Schiefer übergibt die Vereinsleitung an den neuen Obmann Franz Feichtinger, seinen Stellvertreter Helmut Hochegger und wird 2. Ehrenobmann der ASKÖ Gmunden. Für die neue Vereinsleitung steht sehr bald wieder die Verhandlung um Verlängerung des Pachtvertrages für das ASKÖ Heim an. Es gelingt zwar nicht der Kauf, welcher auch kurzfristig im Raum stand, aber zur großen Freude der Vereinsleitung kann mit Rudi Ippisch ein Pachtvertrag für weitere 60 Jahre abgeschlossen werden und damit kann das Herzstück des Vereines langfristig für die Mitglieder gesichert werden. Die Entwicklung des Vereines ist weiterhin sehr positiv und es entstehen die beiden jüngsten Sektionen American Football und 2005 die Sektion Rodeln. Die Sektion Rodeln ist zwar die kleinste Sektion aber ist auch äußerst erfolgreich und aktuell ist unsere Sportstudentin Tina Unterberger Vizeeuropameister mit der Mannschaft Österreich 2 im Naturbahnrodeln.

2005 Erstmals wird in Gmunden mitten in der Stadt, konkret vom Beginn der Rustonstraße bis zum Rathausplatz, ein Rollenrodelrennen durchgeführt. Dieses Rennen findet seither alle 2 Jahre statt und erfreut sich bei den Sportlern als auch beim Publikum großer Beliebtheit. Als Anerkennung für die gute Organisation wurde die ASKÖ Gmunden vom österreichischen Rodelverband 2009 mit der Austragung des GP von Europa betraut.

2007 Franz Feichtinger tritt aus persönlichen Gründen als Vereinsobmann zurück und sein Stellvertreter Helmut Hochegger übernimmt interimistisch die Vereinsleitung.

2008 Helmut Hochegger wird von der Mitgliederversammlung zum neuen Obmann gewählt, Stellvertreter wird Vzbgm. Dr. Christian Dickinger.


....hier endet vorläufig die "Vereinsgeschichte" aber der Chronist arbeitet bereits an der Vervollständigung :-))